Kategorie: Aktuelles
Leasing ohne Schufa - Einfallstor zur Anzahlungsabzocke?

"Auto-Leasing-ohne-Schufa" das lockt finanzschwache und unkritische Kunden. Es geht schnell und unkompliziert: Postwendend kommt die Leasingzusage und man ist nicht mal an ein spezielles Auto gebunden. Ebenso wenig scheint man sich wirklich für die Qualität, das Alter und den Preis zu interessieren. Schnell wird die geforderte Anzahlung i.H.v. meist 15% des Kaufpreises überwiesen und dann wendet sich das Blatt.
Nach Tagen des Schweigens werden nun doch weitere Unterlagen gefordert. Und es zieht sich und zieht sich. Das Objekt der Begierde will der Händler nicht weiter reservieren. Irgendwann nach Wochen kündigt der Kunde entnervt den Leasingvertrag und wundert sich, dass seine Anzahlung einbehalten wird. Es wird vom eigens kreierten und jederzeit möglichen Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht, kurz nachdem die Kunden die Leasing-Sonderzahlung überwiesen haben. Die Kunden müssen dann zu Fuß gehen. Die Sonderzahlung wird gegebenenfalls einbehalten. BvfK-Juristen bewerten die rechtliche Situation als äußerst schwierig und raten generell zu gründlichem Studium der Leasingverträge und der AGB.
(Quelle: BVfK Motion-Magazin Ausgabe: 2/2010 )

